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Eine Spurensuche
von Benedikt Loderer - Hochparterre international
Welche Produkte lassen sich in den Alpen produzieren und im Unterland verkaufen? Eines hat überragende wirtschaftliche Bedeutung: der Naturgenuss. Die neuere Geschichte der Alpen muss daher die Entwicklung des Naturgenusses nachzeichnen. Das heisst der Verbesserung der Erschliessung nachgehen.
Auszug:
Lange waren die Alpen ein Hindernis. Sie versperrten den Weg nach Italien. Sie waren der Kropf am Halse Europas, ein Misswuchs der Natur. Was waren die Alpen? Eine Fels- Firn- und Gletscherwildnis, wüst und leer; unfruchtbar, gefährlich und tot. Wer dort lebte, wusste das. Nichts war hässlicher, bedrohender, bedrückender als die Berge. Sie machten Angst. Arm machten sie auch, denn der naturgegebene ökonomische Zustand der Bergbevölkerung war die Armut. Zusammenfassend: Das ästhetische und das wirtschaftliche Elend wohnten in den Bergen.......
Der ganze Bericht.
Perspektiven für die Berggebiete in einem globalisierten Umfeld
von Thomas Egger Direktor Schweizerische Arbeitsgem.
für die Berggebiete SAB CH-3001 Bern
Die Berggebiete und ländlichen Räume stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Wie können diese Räume auf den internationalen Wettbewerbsdruck, den demographischen Wandel und weitere Herausforderungen reagieren?
Zu den wichtigsten Herausforderungen für die Berggebiete und ländlichen Räume gehören in den nächsten Jahren u.a. der wirtschaftliche Konkurrenzdruck, der demographische Wandel, der Klimawandel, die Sicherstellung der Erreichbarkeit und Grundversorgung, die Energie- und Wasserversorgung. Doch diese Herausforderungen stellen nicht nur Gefahren sondern auch Chancen dar.
Herausforderungen als Chancen erkennen
Im Jahr 2030 werden über 24% der schweizerischen Bevölkerung im Pensionierungsalter sein. Die Überalterung der Bevölkerung ist bereits heute in einigen alpinen Räumen wesentlich ausgeprägter als im schweizerischen Schnitt. Sie stellt nicht nur für die Sozialwerke eine grosse Herausforderung dar. Sie hat auch raumordnungspolitische und soziale Konsequenzen. Doch dieser demographische Wandel könnte für einige Bergregionen auch eine Chance darstellen. Denn die Berggebiete verfügen heute meist noch über eine intakte medizinische Versorgung. Warum sollten sich also nicht einige Regionen als Altersresidenzen auch für Städter positionieren? Im Gegensatz zum beliebten Spanien wären hier keine sprachlichen Probleme vorhanden und die sozialen Netze könnten weiter bestehen.............
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