Berghütten der Schweizer Alpen

Sie sind Ausdruck einer langen Tradition des Bergtourismus in den Alpen und nehmen eine besondere Position in der Architekturgeschichte des alpinen Bauens ein. Einige davon sind auch Marksteine der Schweizer Architekturgeschichte. Erste Berghütten wurden Ende des 19. Jahrhunderts gebaut.
Für die Errichtung der bis heute existenten Gebäude wurden vorwiegend Materialien verwendet, die in direkter Umgebung des Standorts vorzufinden waren. Die Zweckgebundenheit, Klarheit und Einsamkeit der Gebäude machen den besonderen Reiz aus.



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Die etwas andere Greina

von Leo Tuor
In'autra Greina / Un'altra Greina / Eine andere Greina [Übers. Christina Tuor dt. / Marco Volken it.], in: Spazio Greina, Chur 2008, 28-49

Für den Schafhirten beginnt die Greina im Norden mit Carpet, für den Jäger im Süden mit Val Canal. Von diesen beiden einander entgegengesetzten Punkten gehen ihre Geschichten aus. Dazwischen sind die Wasser, die Felsen, die Steine, die Steilhänge, die Wege. Ihre Hütten dienen nur als Unterschlupf, um die Sachen im Trockenen zu haben, etwas Feuer zu machen, etwas Warmes zu essen und um ein wenig Kaffee zu trinken. Beide sind hinter Tieren her, der eine hinter den Schafen, der andere hinter den Gämsen. Dann gibt es denjenigen, der hinter den Steinen her ist, der Strahler. Über ihn können wir nichts sagen. Er verrät uns nie wohin er geht. Er richtet sich nach dem Felsen und nach der Nase. Dann gibt es den Touristen. Der Tourist ist in einer anderen Lage, er jagt das Prächtige. ....
Ganzer Text auf Deutsch

In'autra Greina

da Leo Tuor
In'autra Greina / Un'altra Greina / Eine andere Greina [Übers. Christina Tuor dt. / Marco Volken it.], in: Spazio Greina, Chur 2008, 28-49
 

Els van mintgin suenter tiers, in suenter nuorsas, l'auter suenter camutschs. Lu dat ei quel che va suenter crappa: Sur dil cavacrappa savein nus buca tschintschar. El tradescha mai nua ch'el va. El sedrezza suenter il grep e suenter il nas. Lu dat ei il turist. Il turist ei en ina autra situaziun, el fa catscha suenter il magnific. Vesa cuntrada, denton strusch animals. Cun ils tiers selvadis e dumiastis ella muntogna eis ei sco cullas steilas ch'ins vesa buca da bi clar di e tuttina ein ellas exact sco da notg sur nus.
Pil nurser entscheiva la Greina el nord cun Carpet. Pil catschadur entscheiva la Greina el sid cun Val Canal. Da quels dus puncts opposts anora neschan lur historias. Denteren ein las auas, la greppa, la crappa, la tessaglia, ils trutgs. Lur feclers ein mo cheu per maner, per haver a suost igl uorden, per far in tec fiug, magliar zatgei da cauld, beiber in tec cafè....
Ganzer Text auf Romanisch

Das Buch mit Signatur kann für Fr. 65.-- plus Porto bezogen werden bei:
Hr. Leo Tuor
Val
CH-7173 Surrein GR
Tel./Fax: +41 (0)81 943 13 29
leo.tuor[at]bluewin.ch

 


Neuerfindung der Alpen

Eine Spurensuche
von Benedikt Loderer - Hochparterre international

Welche Produkte lassen sich in den Alpen produzieren und im Unterland verkaufen? Eines hat überragende wirtschaftliche Bedeutung: der Naturgenuss. Die neuere Geschichte der Alpen muss daher die Entwicklung des Naturgenusses nachzeichnen. Das heisst der Verbesserung der Erschliessung nachgehen.
Auszug:
Lange waren die Alpen ein Hindernis. Sie versperrten den Weg nach Italien. Sie waren der Kropf am Halse Europas, ein Misswuchs der Natur. Was waren die Alpen? Eine Fels- Firn- und Gletscherwildnis, wüst und leer; unfruchtbar, gefährlich und tot. Wer dort lebte, wusste das. Nichts war hässlicher, bedrohender, bedrückender als die Berge. Sie machten Angst. Arm machten sie auch, denn der naturgegebene ökonomische Zustand der Bergbevölkerung war die Armut. Zusammenfassend: Das ästhetische und das wirtschaftliche Elend wohnten in den Bergen.......
Der ganze Bericht.

Perspektiven für die Berggebiete in einem globalisierten Umfeld
von Thomas Egger
Direktor Schweizerische Arbeitsgem. für die Berggebiete SAB CH-3001 Bern

Die Berggebiete und ländlichen Räume stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Wie können diese Räume auf den internationalen Wettbewerbsdruck, den demographischen Wandel und weitere Herausforderungen reagieren?
Zu den wichtigsten Herausforderungen für die Berggebiete und ländlichen Räume gehören in den nächsten Jahren u.a. der wirtschaftliche Konkurrenzdruck, der demographische Wandel, der Klimawandel, die Sicherstellung der Erreichbarkeit und Grundversorgung, die Energie- und Wasserversorgung. Doch diese Herausforderungen stellen nicht nur Gefahren sondern auch Chancen dar.
Herausforderungen als Chancen erkennen
Im Jahr 2030 werden über 24% der schweizerischen Bevölkerung im Pensionierungsalter sein. Die Überalterung der Bevölkerung ist bereits heute in einigen alpinen Räumen wesentlich ausgeprägter als im schweizerischen Schnitt. Sie stellt nicht nur für die Sozialwerke eine grosse Herausforderung dar. Sie hat auch raumordnungspolitische und soziale Konsequenzen. Doch dieser demographische Wandel könnte für einige Bergregionen auch eine Chance darstellen. Denn die Berggebiete verfügen heute meist noch über eine intakte medizinische Versorgung. Warum sollten sich also nicht einige Regionen als Altersresidenzen auch für Städter positionieren? Im Gegensatz zum beliebten Spanien wären hier keine sprachlichen Probleme vorhanden und die sozialen Netze könnten weiter bestehen.............
Der ganze Bericht

 

 

 

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Die 100 schönsten Hütteziele der Schweizer Alpen
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